Mit 50 hat Elisabeth gekündigt. Nicht mit einer tollen Idee für eine neue Karriere im Kopf, sondern aus Müdigkeit.
Sie konnte sich nicht vorstellen, noch 14 Jahre so weiterzumachen. Jeden Freitag hat sie herbeigesehnt. Die Ferien waren die Highlights des Jahres.
Ein Jahr später hat sie sich selbstständig gemacht – als persönliche Assistentin.
Nichts Spektakuläres. Aber etwas, das ihr Spass machte. Etwas, das sie gern tat und gut konnte.
Und sie hatte Erfolg. Sie arbeitete sehr viel. Aber es ging ihr gut. Sie fühlte sich nicht mehr ausgelaugt. Sie war glücklich.
Rückblickend war das kein Karriere Move, sondern die Entscheidung für ein neues Lebensgefühl. Das Problem war nicht die Arbeit, sondern dass ihr Alltag sie leer gemacht hat.
Es muss nicht der radikale Schritt der Kündigung sein um das zu realisieren.
Die einfache Frage:
👉 was gibt mir Energie und was raubt mir Energie 👈 kann schon helfen.
Im LifeDesign gibt es eine Übung dazu. Die ⚡ Energy Map ⚡
Darin zeichnet ihr eure Aktivitäten auf (Meetings, Nachtessen mit PartnerIn, Mitarbeitergespräch, Joggen, Projektsitzung etc. etc.) und was diese mit euch tun: wo kommt ihr in den Flow, was macht euch völlig kaputt.
Und dann "designt" euren Alltag um, schaltet Pausen ein, fangt den Tag mit einer Tätigkeit an, die euch Energie gibt.
Das Ziel ist nicht die vollkommene Balance, sondern ein Alltag in dem ihr eure Energie und Freude nicht völlig verliert.
Und hier findet ihr eine kurze Erklärung und eine Vorlage für die Energy Map vom "Designing Your Life" Team, Stanford: https://lnkd.in/eUEteP5T
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